Die Aufnahmen haben nichts mit den Büchern zu tun, die auf dieser Homepage diskutiert werden, auch nichts mit Büchner.
Die
Bilder stammen vom Kühkopf, dem größten Stechmückenparadies
Hessens. Vor ein paar Jahren noch wurde hier geackert und gerackert, und vor
180 Jahren war sowieso alles ganz anders. Der Rhein, so wie wir ihn heute kennen,
den gab es damals noch nicht, und der Kühkopf, der heute eine Insel ist,
war damals eine Halbinsel. Das Gebiet war noch viel sumpfiger als heute, und
es gab weder chemische noch biologische Mittel, die Stechmückenplage zu
lindern. Nachts summte es über Georg Büchners Bett, denn er wohnte
in Goddelau, nur 3 Kilometer von hier entfernt.
Es ist aber kaum anzunehmen, dass er hierher gekommen ist, denn zwischen Goddelau
und Kühkopf floss der Rhein und eine Brücke gab es nicht. Außerdem
wäre er, als er steckbrieflich gesucht wurde und flüchten musste,
zwanzig Jahre zu spät gekommen, denn der Kühkopf gehörte zu dieser
Zeit schon nicht mehr zu Frankreich. Und zum Spazierengehen hatte er keine Zeit.
Also was verbindet
Fotograf und Fotos mit Büchner und Büchern? Mucken und Jucken? Der
eine kratzt mit den Fingernägeln, der andere mit der Federspitze, wenn
ihn etwas juckt, muckt auf.
Ist
ja schon gut, jetzt reicht's, ich weiß. - Wenn Sie auf ein Bild klicken,
erscheint es in voller Größe. Das wissen Sie natürlich, aber
ich brauchte unbedingt noch einen Satz, um Sie von dem peinlichen Text abzulenken
- und noch einen zweiten Satz: Schauen Sie sich die Bilder von links nach rechts
an, und wenn Sie auf dem mittleren Bild noch den Frischling ausmachen können,
dann versuchen Sie mal die sehr kleine Ameise auf dem rechten Bild zu finden.
