Georg Büchners Nerven.

Er verfasste 1835/36 in Straßburg seine Dissertation über das Nervensystem der Barben (eine Karpfenart). Dieser Fisch war damals leicht erhältlich und nicht teuer. Um Erkenntnisse über die Schädelnerven gewinnen zu können, musste der Fisch mit größter Sorgfalt zerlegt werden.

Wenn man bedenkt, dass er zur gleichen Zeit für seinen Lebensunterhalt zu sorgen hatte und Victor Hugo übersetzte, Philosophie studierte, nebenbei Weltliteratur schrieb und als Revolutionär um seine Freunde in Deutschland bangen musste, kann man sich vorstellen, dass nicht nur die Nerven seiner Barben, sondern auch seine eigenen bloß lagen.

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